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GALERIEPHILOSOPHIE
Blick in den RosengartenMit ihrem innovativen und kreativen Ausstellungskonzept ist die Galerie Am Rosenhügel Siegburg nicht mit neutralen hellen Kunsthallen oder steril anmutenden Museen zu vergleichen. Die Lebensphilosophie und individuelle Interpretation unserer (Alltags-) Kultur durch die Galeristin öffnet den Blick des Besuchers neben der Kunst in eine der Natur respektvoll gegenübertretenden und ihr Raum lassenden Architektur.
Der Ausstellungsraum betont unter anderem durch den zurückhaltenden Einsatz von natürlichem Tageslicht und professionell realisierter Lichtphilosophie den besonderen Charakter der Galerie, der sie aus routinierter Einheitsgestaltung hervorhebt. Behutsam geplante und gezielt architektonisch umgesetzte Durchblicke vermitteln die Beziehung zwischen Innen und Aussen, zwischen Kunst, architektonischem Raum und Natur:
ein authentisches und einzigartiges Erlebnis.
Dr. D. Ch. Limberg versteht ihre Galerie als Schnittstelle zur Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit: Rückbesinnung auf die Qualitäten der Künste und unserer Kulturgüter sowie Würdigung von Form und Ästhetik. In diesem Sinne will auch das Zitat von Lyonel Feininger verstanden werden: "Kunst ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit".
KUNST
KUNST - Exponate | Jugendstil | LehmputzImmer wieder wird die Investition in Kunst selbst als Kunst gesehen. Im 21ten Jahrhundert scheint sich vielerorts eine affirmative Marktförmigkeit des Kunstgeschehens auszubreiten. Die Galerie Am Rosenhügel will konsequent und progressiv dieser Bewegung entgegentreten. Im Vordergrund der Kunst steht für die Galeristin das "Erleben" und die "Auseinandersetzung mit sich selbst".
Die Exponate müssen nicht einer bestimmten Kunstrichtung zugeordnet werden können. Die Kunst wird Am Rosenhügel aus ihrer rein fachtheoretischen Diskussion befreit und damit für den Besucher unmittelbar erfahrbar.
Neben den Einzelpräsentationen ihrer Künstler plant die Galeristin in Zusammenarbeit mit einer im Rhein-Sieg-Kreis ansässigen Kunstakademie eine jährliche themenorientierte Gruppenausstellung.
ARCHITEKTUR
ARCHITEKTUR - Sicht von aussen | GalerieraumIn der Architektur des Galeriegebäudes und auf dem parkähnlichen Anwesen wurden bewusst historische Baustoffe (wieder)verwendet und natürliche, umweltfreundliche Materialen eingesetzt.
Der langgestreckte Baukörper sowie die in der Landschaft entstehenden Elemente ermöglichen ein räumliches Erlebnis von Architektur, die sich nicht unterzuordnen, aber wieder einzufügen weiß und einem traditionellen Kulturgut - der Kunst - den Platz in unserem Alltag einräumt, der ihr gebührt.
Und wie die Kunst stets im Wandel war und ist, wird sich auch das Gesicht der Galerie und der umgebenden Landschaft stets ändern.
NATUR
NATUR - Eisenrad | Papaver | Sandsteingewand 18tes Jhdt.Die Natur ist unser Lehrmeister in Raum - Form - Farbe. In der Galerie Am Rosenhügel werden sich diese immer wieder als gemeinsamer Nenner in den Exponaten finden und sollen vom Besucher entdeckt, geschaut und neu erfahren werden. Wesentlich für die Galeristin ist jedoch, dass in den Werken ein individueller Stil der jeweiligen Künstlerposition wahrzunehmen ist.
Landschaft wird in Meyers Lexikon von 1905 definiert als "jeder Ausschnitt der Erdoberfläche, den wir von einem bestimmten Standort aus zu überblicken vermögen, bis im Horizont oder Gesichtskreis Erde und Himmel zusammenzustoßen scheinen. Jede Landschaft kann unter einem naturwissenschaftlichen, unter einem künstlerischen oder unter einem kulturgeschichtlichen Gesichtspunkt betrachtet werden.", (Meyers Großes Konversations-Lexikon 1905, Bd. 12, S.121)
Natur und Kunst sind nie statisch zu betrachten, sondern immer als ein dynamischer Prozess. Dieser Aspekt wird sich ebenso im geplanten Skulpturenpark finden wie in der Pflanzung einer Blutbuche, die das Thema "Soziale Skulptur" im Sinne von Joseph Beuys aufgreift.

